Strategie

Strategie hilft!

Ich bin hier sehr eindeutig:

“ Jedes Familiengerichtsverfahren, das nicht geführt wird, ist ein gutes Gerichtsverfahren!“

Aber manchmal ist es einfach nicht möglich, sich halbwegs friedlich zu einigen, auch wenn Sie das noch so sehr wollen. Das ist meistens der Fall, wenn es um viel Geld geht. Und praktisch immer, wenn Sie aus einer ungesunden Beziehung, vielleicht sogar mit Gewalthintergrund kommen. Ich meine damit ausdrücklich auch psychische Gewalt. Dann sollten Sie möglichst vor der Trennung ein Coaching in Anspruch nehmen, um vermeidbare Fehler auch tatsächlich zu vermeiden und eine geeignete Strategie zu finden. Vor allem, wenn der andere Elternteil narzisstische Persönlichkeitszüge hat. 

Unzufrieden mit dem eigenen Anwalt

Meist aber kommen die betroffenen Mütter leider erst zu mir, wenn sie merken, auf wieviel Unverständnis sie bei Gericht, Jugendamt & Co.  stoßen und einfach nicht mehr weiter wissen. Oder weil sie sich von ihren eigenen Anwälten nicht ausreichend beraten oder sogar im Stich gelassen fühlen

Mein Anwalt macht nichts… zu wenig… das Falsche… “.

Bitte bedenken Sie: Anwälte sind juristische Vertreter. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Betroffene, die in Sorge um ihre Kinder leben oder sich einem aggressiven, narzisstischen Elternteil ausgeliefert fühlen, sind aber oft im Ausnahmezustand und müssen realisieren, dass ein Anwalt sie emotional nicht auffangen kann. Wenn auch verständlich, dennoch: Manche Mütter erwarten hier wirklich zu viel von ihren Anwälten.
Betroffene Mütter fühlen sich oft verunsichert und allein. Sie möchten Handlungsalternativen besprechen und sich absichern, bevor sie etwas Falsches sagen oder etwas Falsches tun, sich auf Termine vorbereiten. Dafür sind Anwälte oftmals nicht ansprechbar.

Außerdem gilt zu bedenken: Nicht alles, was juristisch möglich ist, muss bezüglich der gerichtlichen oder außergerichtlichen Dynamik auch sinnvoll sein. Nicht jeder Anwalt hat das mit seiner juristischen Sicht auf den Fall ausreichend im Blick. Sie handeln oft nicht nach einer vorher mit der Mandantin festgelegten Strategie, sondern ausschließlich juristisch.

Besser spät als nie!

„Ich habe alles falsch gemacht. Jetzt ist es zu spät.“

Manche Mutter quält sich mit dem Gedanken, bereits zu viele Fehler gemacht zu haben. Oftmals fühlt es sich so an, als könne sie an dem Status Quo gar nichts mehr ändern. Vor allem, wenn ihr die Kinder entzogen wurden. Aber diese ultimative Haltung ist nicht hilfreich und trifft in den allermeisten Fällen auch nicht zu.

Zum einen lässt sich fast immer eine Neupositionierung umsetzen, und zwar in jeder Phase der Auseinandersetzung, auch wenn es zunächst hoffnungslos erscheint.

Zum anderen haben Mütter oftmals gar keine andere Wahl, als weiterzukämpfen, wenn sie ihre Kinder nicht gänzlich verlieren wollen. Auch wenn man hier manchmal einen anderen Zeithorizont zugrundelegen muss, als von der Mutter überhaupt zu ertragen ist. Aber: Sie sind nicht nur in den ersten 18 Jahren die Mutter Ihrer Kinder, sondern Ihr Leben lang!

Strategie Coaching

Ich gehe mit Ihnen gemeinsam Ihren Fall durch:

  • Wir analysieren das Personen- und Kommunikationsgeflecht der Verfahrensbeteiligten, deren Motivation und persönliche Eigenheiten. Weiterhin schauen wir uns den bisherigen Verfahrensverlauf an und prüfen Verbesserungsmöglichkeiten.
  • Im Gespräch machen wir uns auf die Suche nach Ihren Ressourcen, wie Sie diese stabilisieren und hilfreich einsetzen und ausbauen können. Wir besprechen, wie Sie Ihr Kind bzw. Ihre Kinder schützen können und wie Sie mehr innere Distanz gewinnen.
  • Dann leiten wir aus Ihrer ganz individuellen Situation eine Strategie ab, die geeignet ist, das Bestmögliche unter den vorhandenen Gegebenheiten zu erreichen. Wir besprechen die nächsten sinnvollen Schritte.

Oft wird das Machbare nicht das Beste sein und manchmal bleibt nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, also eine Konsequenzenabwägung. Aber ohne bewusste Entscheidungen mit vorheriger Analyse der Möglichkeiten werden Sie im Familiengericht schnell zum Spielball der Verfahrens-beteiligten. Das endet in der Regel mit einem gerichtlichen Vergleich, also einer Einigung, zu der Sie genötigt werden. Oder es endet im schlimmsten Fall sogar mit Kindesentzug. Bitte gehen Sie nicht gutgläubig in die Verfahren mit den Sätzen im Kopf „Ich habe mir als Mutter nichts zu Schulden kommen lassen. Sie können mir meine Kinder nicht wegnehmen!“ Doch. Sie können. Und sie tun es. 

Damit es nicht einmal in die Nähe dieser Eskalationsstufe kommt, ist es wichtig, die Spielregeln zu kennen und besser spielen zu lernen als die Gegenseite. Darum geht es im Strategiecoaching. 

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