Aktuelle Studie von Dr. Wolfgang Hammer zum Familienrecht in Deutschland


Ich habe die Studie noch nicht vollständig gelesen, aber die ersten Absätze begeistern mich bereits. Ich arbeite seit über 10 Jahren mit betroffenen Frauen und bin selbst betroffene Mutter: Ich kann das vollumfänglich bestätigen! Die Schlagwörter Gleichberechtigung und Diskriminierung werden von der Väterlobby missbräuchlich benutzt – und durch die Blindheit der Fachkräfte dabei unterstützt.


Eine Leseprobe:

..Bei der systemischen Betrachtung der Entwicklung des Familienrechts wird deutlich: Der Einfluss der gesell- schaftlich konsentierten – guten und wichtigen – Gleichberechtigung von Mann und Frau wird im Familienrecht zu Lasten der Kinder missbräuchlich angewandt. Zudem wird die Besonderheit der Beziehung zwischen Mutter und Kind nicht nur marginalisiert oder als „symbiotisch“ angeklagt, sondern Mütter zudem in Aus- und Fortbildungen durch Bezeichnungen wie „Kinderbesitzerinnen“ mit „Verfügungsgewalt“, entwürdigt.2 Im Gerichtssaal ist nunmehr die Rede von Verfügungsgewalt der Mutter und der Notwendigkeit der Schaffung „ausgeglichener Machtverhältnisse“. Für Erwachsene mag das ein Erfolg sein. Für die betroffenen Kinder ist es oft eine Katastrophe.

Dr. Wolfgang Hammer, April 2022

Die Studie als Download

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