Über mich

Mein Name ist Barbara Thieme. Ich bin die Initiatorin der Mütterlobby. In meinem Blog und in den sozialen Netzen informiere ich außerdem über Missstände bei Familiengericht & Co. und stehe als Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Presse hinter der Mütterlobby als Vertretung betroffener Mütter und Familienangehöriger.

Ferner bereite ich seit 2013 betroffene Mütter in Einzelberatungen und in Workshops gezielt und effektiv auf die familienrechtlichen Verfahren vor. 

Zunächst einmal: Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin selbst betroffene Mutter. Meine Zwillingsmädchen und ich wurden seit ihrem sechsten Lebensjahr durch die Mühlen der Familiengerichte und des Helfersystems gemahlen. Und es endete tatsächlich erst im Mai 2017 mit ihrem 18. Geburtstag. 

Wir haben so gut wie alles erlebt, was man im Familiengericht & Co. erleben kann. Ich habe viele strategische Fehler gemacht. Damals wusste ich noch nicht, wie das System funktioniert. Oder besser gesagt: Ich wusste damals noch nicht, dass es überhaupt nicht funktioniert. Jedenfalls nicht so, wie man es als Mutter mit kleinen Kindern von einem Rechtsstaat erwarten könnte – und sollte. 

Meine falschen Erwartungen

Zu spät wurde mir klar, auf was man als Frau achten muss, auf welche Schlüsselwörter die Verfahrensbeteiligten anspringen und wie stark der Einfluss der Väterlobby auf das System ist. Ich ging davon aus, dass meinen Kindern und mir geholfen wird, zum Beispiel vom Jugendamt. Ich dachte ferner, dass sich Familienrichter ihrer besonderen Verantwortung bewusst und gereifte Persönlichkeiten sind. Bevor ich meinen Irrtum realisierte, waren die Würfel bereits gefallen: Meine damals 9jährigen Kinder wurden Opfer von Rechtsbeugung durch Richterin Ulrike Hahn vom AG Pankow-Weißensee in Berlin. Sie ließ es zu, dass der Kindesvater durch leicht erkennbare Lügen 9jährigen Kindern ohne Vorwarnung ihre Mutter und Hauptbezugsperson entzog. 

Strukturelle Missstände im Familiengericht & Co.

Meine Kinder und ich haben einen leidvollen und sehr teuren Weg hinter uns. Kaum jemand, der noch nicht selbst direkt oder indirekt über Familie oder Freunde betroffen war, kann sich vorstellen, was bei Familiengericht & Co. tatsächlich abläuft: Im derzeitigen Familienrechtssystem finden sich so viele strukturelle Missstände, dass die Kindeswohlgefährdung durch das Familiengericht selbst ausgeht. Gerichtliche Entscheidungen werden durch mangelnde Qualifikation, wirtschaftliche Abhängigkeiten und vor allem Ideologie bestimmt: Hier wird entschieden, was gut für das Kindeswohl ist, und zwar im Zweifel ohne das Kind überhaupt gesehen zu haben. Die Mutter, die in der Regel die Expertin für ihre Kinder ist, wird nicht gehört. Alles wird der Ideologie „Vater ist unter allen Umständen wichtig!“ untergeordnet. Ich empfehle Ihnen dringend, vor dem Gang zum Jugendamt oder zum Gericht das Gästebuch auf der Homepage der Mütterlobby oder die hier veröffentlichten Berichte aus den Beratungen zu lesen. 

Die Kinder werden nicht gehört!

Der Wunsch, andere Mütter rechtzeitig über die Fallstricke und Tretenminen des Familienrechtssystem zu informieren, ist gewachsen, nachdem meine Kinder nach dreieinhalbjähriger Trennung glücklicherweise wieder bei mir leben konnten. Je älter sie wurden, desto deutlicher konnten sie über die Erlebnisse berichten. Aber es wollte niemand hören. Denn es hätte ja bedeutet, dass die damalige Entscheidung falsch gewesen wäre. Eines wurde mir in den letzten Jahren sehr deutlich: die ungebremste Überheblichkeit von Familiengericht und dem angeschlossenen Helfersystem, die in der Regel über keinerlei Reflexionsfähigkeit verfügen. Im Gegenteil, selbst die übelsten Entscheidungen werden noch als richtig verteidigt, nur um das eigene Gesicht nicht zu verlieren. Um Kindeswohl geht es in den Verfahren, die auf meinem Tisch landen, überhaupt nicht mehr.

Mein beruflicher Hintergrund

Ich bin Unternehmensberaterin und Kommunikationsexpertin mit vielen Jahren Erfahrung in Personalentwicklung und Changemanagment mittlerer und großer Unternehmen. Mein beruflicher Hintergrund gab letztlich den Ausschlag, betroffene Mütter und Familienangehörige nicht nur zu informieren, sondern auch gezielt und individuell auf ihre familienrechtlichen Verfahren vorzubereiten.

Bitte beachten Sie, dass ich keine juristische Beratung durchführe. Das ist ausschließlich Aufgabe Ihres Anwalts. Ich arbeite aber gern mit ihm oder ihr zusammen. Denn nicht alles, was juristisch möglich ist, muss strategisch mit Blick auf die Dynamik im Verfahren auch sinnvoll sein. Siehe hierzu auch meinen Beitrag Wie finde ich einen guten Anwalt?

Herzlichst

Ihre Barbara Thieme

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