Im Familiengericht

Viele Frauen betreten zum ersten Mal in ihrem Leben ein Gerichtsgebäude, wenn sie in einem familienrechtlichen Verfahren zu Umgang und Sorgerecht für ihre Kinder vor dem Familiengericht erscheinen müssen. Aber selbst, wenn sie zum Beispiel im geschäftlichen Leben gewohnt sind, schwierige Situationen zu bewältigen oder sogar Verhandlungen zu führen, bedeutet die Verhandlung im Familiengericht für sie eine besondere Herausforderung. Egal mit welchem familiären, sozialen oder finanziellem Hintergrund, hier sind sie unsicher, wie sie sich verhalten sollen. Entscheidungen zu Umgang und Sorgerecht haben weitreichende Konsequenzen für die Familie und für die Biographie der Kinder. Viele Mütter haben deshalb Angst, etwas falsch zu machen, denn es geht um das Wertvollste in ihrem Leben: Es geht um ihre Kinder.

Die Sorgen sind berechtigt

Seit Einführung des aktuellen Kindschaftsrechts 1998 erleben immer mehr Mütter in Verfahren zu Umgang und Sorgerecht, dass ihre Rechte und die ihrer Kinder nicht gewahrt sind. Viele Mütter berichten von Nötigung und Willkür im Familiengericht und dem angeschlossenen Helfersystem – im Namen des Kindeswohls.

Ohnmächtig stehen sie den Verfahrensbeteiligten gegenüber: Sie können ihre Kinder und sich nicht mehr schützen. Die Belastung der Kinder – bis hin zur Kindeswohlgefährdung durch langjährige Prozesse mit unzähligen Verfahrensbeteiligten – und Mütter in solchen strittigen Verfahren ist enorm.

Strukturelle Missstände im Familiengericht

 

 

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