Hier gibt’s Hilfe für Mütter!

Willkommen auf meiner Website! Gut, dass Sie sie gefunden haben. Mein Name ist Barbara Thieme. Hier gibt es Hilfe für Mütter. Ich biete strategisches Coaching und Kommunikationsberatung für Mütter in familienrechtlichen Auseinandersetzungen zu Umgang und Sorgerecht an.

Ich bin selbst betroffene Mutter. Betroffen von Verfahren, bei denen das Familiengericht und die weiteren Verfahrensbeteiligten das Kindeswohl aus den Augen verloren haben. Unsere Geschichte fing 2004 an und endete erst 2017, als meine Zwillingsmädchen volljährig wurden.

Strukturelle Missstände im Familiengericht

Weil ich keine Hilfe für Mütter in familienrechtlichen Verfahren fand – sondern nur für Väter – gründete ich 2010 die Initiative Mütterlobby, zunächst als Facebook Gruppe. Anfänglich dachte ich, was uns geschehen war, sei ein schicksalhafter Einzelfall. Aber plötzlich tauchten viele Mütter und Familienangehörige aus dem gesamten Bundesgebiet auf. Alle berichteten von derselben Dynamik in ihren familienrechtlichen Verfahren. Wenngleich auch die Details verschieden waren, so wurde dennoch schnell deutlich, dass es sich überhaupt nicht um Einzelschicksale handelte. Vielmehr finden sich erhebliche strukturelle Missstände im Familienrechtssystem!

Ideologie vor Kindeswohl

Hinzu kommt eine zum Teil äußerst aggressive Väterlobby, die sich seit den 1980er Jahren organisiert und agiert. Mit propagandistischer Sprache und regelrechten Marketingstrategien versucht sie, die Stimmung in der Gesellschaft gegen Mütter zu vergiften. Frauen werden zu Kinderbesitzerinnen und Helikoptermüttern, wenn sie sich um ihre Kinder kümmern; Väterrechtsaktivisten werden in das System eingeschleust, zum Beispiel als Verfahrensbeistände; vermeintliche Dokumentarfilme sollen der Gesellschaft verdeutlichen, wie wichtig der Vater für ein Kind ist. Allerdings, so scheint es bei genauerer Betrachtung, erst nach der Trennung und auch nur wenn er es will.

Die Väterlobby bedient sich dabei bewährter Schlagwörter wie Gleichberechtigung (für Väter) und Diskriminierung (von Vätern). Unter dem Deckmantel der Kinderrechte und des Kindeswohls wird ideologisch argumentiert, und zwar recht erfolgreich. Mit fatalen Folgen für Mutter und Kind.

Keine Hilfe für Mütter, kein Schutz für Kinder

Heute stehe ich mit über 3.000 betroffenen Frauen in Verbindung. Auch auf Facebook gibt es mittlerweile etliche Gruppen zum Thema Umgang und Sorgerecht. In allen Foren herrscht dasselbe Entsetzen darüber, was immer häufiger in deutschen Familiengerichtssälen abläuft: Es gibt keine Hilfe für Mütter und keinen Schutz für Kinder!

  • Berechtigte Sorgen werden ignoriert oder als Bindungsintoleranz der Mutter interpretiert
  • Väterrechte stehen vor dem Kindeswohl, bis hin zu Zwangsumgang unter Gewaltanwendung
  • Wendet sich der Kindeswille in irgend einer Form gegen den Vater, wird dies reflexartig als Manipulation des Kindes durch die Mutter interpretiert
  • Viele Mütter berichten von Beschimpfungen und fast alle von Nötigungen im Gerichtssaal, und zwar von allen Verfahrensbeteiligten
  • Man gibt der Mutter die (alleinige) Schuld, wenn es Probleme beim Umgang gibt.
  • Trennungskriminalität wird ignoriert
  • Selbst bei Gewalthintergrund muss sie dem Vater die Kinder überlassen

Die Liste des Versagens der Verfahrensbeteiligten kann beliebig erweitert werden, wenn der Kindesvater nur ausreichend fordernd auftritt. Dieses oft nur mit ideologischer Blindheit und/oder völliger – fachlicher und persönlicher – Inkompetenz erklärbare Verhalten der Verfahrensbeteiligten im Familiengericht erwischt die meisten Frauen völlig ahnungslos und hinterlässt viele regelrecht traumatisierte Mütter. Und es wird einmal mehr deutlich, wie wenig Wertschätzung Mutterschaft in Deutschland erfährt.

Hier gibt’s Hilfe für Mütter!

Um diese harte Zeit halbwegs unbeschadet zu überstehen oder in manchen Fällen das Schlimmste zu verhindern, nämlich den Kindesentzug, sind einige Regeln zu beachten. Die meisten betroffenen Frauen gehen von falschen Voraussetzungen über das Aufgabengebiet, die Qualifikation und die Wirksamkeit von Richter, Jugendamtsmitarbeiter, Gutachter und den weiteren Beteiligten aus. Dadurch entstehen Probleme, die man durch rechtzeitige Information und gute Vorbereitung in den meisten Fällen vermeiden kann. Eine besondere Herausforderung hierbei ist die emotionale Betroffenheit: Es geht um die eigenen Kinder. Aber nur für Sie. Für die Verfahrensbeteiligten sind Sie eine Akte.

Als  Unternehmensberaterin im Bereich Personalentwicklung, Konflikt- und Changemanagement bin ich Kommunikationsexpertin und mit Techniken vertraut, um Menschen in schwierigen Situationen hilfreich coachen und strategisch beraten zu können. Andererseits kann ich Sie durch meine eigenen Erfahrungen als betroffene Mutter genau verstehen und nachempfinden, was Sie meinen und was Sie gerade durchmachen. Durch diese Kombination ist es in der Regel möglich, in sehr kurzer Zeit ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und sehr effizient miteinander zu arbeiten.

Die richtige Strategie

In einem Strategiecoaching geht es im ersten Schritt darum, Sie wieder zu stärken und Ihre Ressourcen zu mobilisieren. Dann analysieren wir das ‚System‘ und leiten daraus eine geeignete Strategie ab, wie Sie in Ihrem Verfahren das Bestmögliche bewirken können. Oftmals ist es hilfreich, zusätzlich eine Kommunikationsberatung in Anspruch zu nehmen, um das eigene Komunikationsverhalten auf Wirksamkeit zu analysieren und ggf. zu optimieren.

Ich führe keine juristische Beratung durch, arbeite aber gern mit Ihrem Anwalt oder Ihrer Anwältin zusammen. Und das macht Sinn: Denn nicht alles, was juristisch möglich ist, muss bezogen auf die Dynamik auch hilfreich sein.

Je früher, desto besser

Natürlich kann auch ich Ihre Kinder nicht schützen oder Ihnen Ihre Kinder zurückbringen. Dennoch können Sie mit einer vernünftigen Strategie das Bestmögliche unter den vorhandenen Gegebenheiten erreichen. Das ist leider oftmals nicht das Beste. Aber das Coaching hilft immer, Schlimmeres zu verhindern.

Je früher Sie sich informieren und beraten lassen, desto besser kommen Sie durch die Verfahren. Aber auch wenn die Prozesse weit fortgeschritten sind, kann Ihnen zum Beispiel eine Neupositionierung nach einem Coaching helfen, die Stimmung im Prozess zu Ihren Gunsten zu verbessern. Das ist fast immer möglich – und vor allem: Es ist immer notwendig. Denn Sie sind im Zweifel die einzige Person in den Verfahren, die Ihre Kinder schützt und auf das Wohl der Kinder achtet. Jedenfalls so, wie wir Mütter Kindeswohl definieren.

…bevor sich jemand aufregt

Ja, es gibt ganz wundervolle Väter. Auch solche, die bereits während der Beziehung ihre Fürsorge- und Betreuungspflichten gegenüber den Kindern gleichberechtigt wahrnehmen, wenn auch selten. Aber um die geht es in meinen Beratungen nicht. Sondern es geht um den Typ Vater, dem seine vermeintlichen Rechte wichtiger sind als die Kinder. Und um Männer, die ihre Ex-Frauen fertigmachen wollen, nicht selten mit Unterstützung der Zweitfrau – und dafür unverhohlen die Kinder als Waffe benutzen.

Die betroffenen Mütter und Kinder werden vom Familienrechtssystem im Stich gelassen. Sie haben strategische Hilfe nicht nur nötig – sie haben sie auch verdient!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.